FMS Fraud & Compliance Management Services GmbH

FMS Fraud Compliance FMS Fraud Compliance FMS Fraud Compliance
Start  |  Kontakt  |  Impressum
 
  Leistungen     Historie     Akademie     Publikationen     Kooperationen  

FRAUD & COMPLIANCE MANAGEMENT SEIT 2004

Wirtschaftskriminalität - Jeder kann betroffen sein
Compliance - Rechts- und regelkonformes Verhalten als Verantwortung und Verpflichtung


Die „Polizeiliche Kriminalstatistik“ der letzten Jahre für Deutschland, das „Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität“ des Bundeskriminalamtes sowie alle Analysen und Erhebungen bekannter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Vertrauensschadenversicherer zeigen deutlich:

Wirtschaftskriminalität ist ein ernsthaftes und größer werdendes Problem mit einer hohen Dunkelziffer, das alle betrifft und angeht!

Dabei ist besonders auffällig, dass ein einzelner Fall oftmals einen erheblichen materiellen und immateriellen Schaden verursacht und nicht selten die wirtschaftliche Substanz eines Unternehmens gefährden kann.

Zum Täterkreis von wirtschaftskriminellen Handlungen gehören dabei sowohl Mitarbeiter eines Unternehmens als auch Externe bzw. teilweise auch beide gemeinsam im kollusiven Handeln. Motiviert werden die Täter durch vielschichtige persönliche Gründe, wie beispielsweise angespannte finanzielle Verhältnisse, Gier, Illoyalität sowie Unzufriedenheit, u. a. aus Enttäuschung aufgrund nicht ausreichend geförderter Karriereentwicklung.

Wirtschaftskriminelle Handlungen sind außerordentlich vielfältig, beispielhaft sind dabei Korruption/Bestechlichkeit, Begünstigung, Betrug, Untreue, Diebstahl, Unterschlagung, Datenmissbrauch oder Geldwäsche zu nennen. Häufig treten mehrere dieser Tatbestände in Kombinationen auf. Sie verursachen allein in Deutschland jedes Jahr Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Euro, wobei das tatsächliche Schadensvolumen aufgrund der hohen Dunkelziffer noch beträchtlich größer ist.

Neben dem materiellen Ausmaß kommen für die geschädigten Unternehmen aufgrund der oftmals unvermeidlichen Publizität dieser Vorkommnisse ein massiver Vertrauensverlust und eine deutliche Beeinträchtigung ihrer Reputation hinzu.

SCHLÜSSELFAKTOR MENSCH

Bei den grundsätzlichen Überlegungen zum Aufbau eines wirksamen Fraud Management- bzw. Compliance Management-System darf die Psychologie von Mitarbeitern und externen Tätern und damit der „Faktor Mensch“ für unredliches Handeln nicht unberücksichtigt bleiben.

Dabei gilt die allgemeine Faustregel: Die Eintrittswahrscheinlichkeit für (wirtschafts-)kriminelles Handeln ist umso höher, je größer die sich bietenden Gelegenheiten, die Motivation bzw. der Anreiz sowie die eigene Rechtfertigung des Täters hierfür sind. Betrachtet man diese drei auschlaggebenden Faktoren für die Eintrittswahrscheinlichkeit genauer, so wird sehr schnell deutlich, dass sowohl der Aspekt „Motivation/Anreiz“ als auch der Aspekt „Rechtfertigung“ unmittelbar vom „Schlüsselfaktor Mensch“ abhängen, während lediglich der dritte Aspekt „Gelegenheit“ insbesondere von der Gestaltung von Arbeits- und Kontrollprozessen beeinflusst werden. Dabei wird allerdings deren Wirksamkeit wiederum maßgeblich durch die Qualität der Aufgabenwahrnehmung durch den die Kontrollhandlung durchführenden Menschen geprägt.

Ausgehend hiervon sind die Förderung bzw. der Erhalt einer möglichst hohen Eigenmotivation sowie eines entsprechenden Schutzbewusstseins („Instinkt zum Selbstschutz“) bei allen Mitarbeitern ein wesentlicher Faktor sowohl für die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolges, die Wirksamkeit von Prozessen und Kontrollen als auch für ein hohes Maß an Integrität.

AKTUELL

  • Zertifikatsstudiengang
    Certified Fraud Manager (CFM)

    Certified Fraud Manager (CFM) Im Bereich der Fraud Prevention & Detection haben Mitarbeiter zahlreiche spezifische fachliche und persönliche Anforderungen zu erfüllen. Genau hier setzt der berufsbegleitende, Zertifikatsstudiengang Certified Fraud Manager (CFM) an.
    mehr >>